Germany and its NATO partners would do well not to take part in the attack on Iran. There’d be nothing to gain from a military perspective — and a lot to lose politically. A commentary.
It’s right for Germany and the other NATO countries to resist Donald Trump’s pressure to join the United States’ and Israel’s war against Iran, even if this annoys the U.S. president. It is impossible to militarily protect shipping and free trade through the Strait of Hormuz while fighting is ongoing in the region, and equally impossible to bring the mullah regime to its knees through armed force. European warships would not make any difference to the situation.
They wouldn’t help to end Iran’s nuclear program either. The Europeans would, however, find themselves involved in a war of aggression that violates international law. A war that Trump and Benjamin Netanyahu started in a self-important, unilateral manner, without setting out clear objectives and with no plan for how to bring the conflict to an end. Moreover, it remains unclear how they expect their actions to make the region any more stable, let alone more peaceful.
Sending a few European warships wouldn’t rescue the U.S. from the precarious position the advice-ignoring egomaniac Trump has put it in, and the main beneficiary of this predicament is the Russian autocrat Vladimir Putin. Rising oil prices are filling his empty war coffers, while the ammunition the U.S. has already fired could soon create shortages for Ukraine in its fight against the Russian aggressor.
The Europeans have also learned from their clashes with Trump — for example over tariffs and Greenland — that neither arguments nor flattery will get them anywhere with the narcissist in the White House. The only way to keep him in check is with strength. The Europeans aren’t damaging NATO either, as it’s a defensive alliance. And a member state has not been attacked. Trump, on the other hand, has damaged confidence in NATO with his threat.
Europa darf sich nicht in Trumps Krieg treiben lassen
Deutschland und die NATO-Partner tun gut daran, sich nicht am Angriff auf den Iran zu beteiligen. Militärisch wäre nichts zu gewinnen – politisch viel zu verlieren. Der Kommentar.
Es ist richtig, dass Deutschland und die anderen NATO-Staaten sich von Donald Trump nicht in den Krieg der USA und Israel gegen den Iran pressen lassen, obwohl dies den US-Präsidenten verärgert. Weder lässt sich die Straße von Hormus für die Schifffahrt und den freien Handel während der Gefechte in der Region militärisch sichern, noch gelingt es, mit Waffengewalt das Mullah-Regime in die Knie zu zwingen. Europäische Kriegsschiffe würden daran nichts ändern.
Diese trügen auch nicht dazu bei, auf diesem Wege das iranische Atomprogramm zu beenden. Sie wären dann allerdings an einem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg beteiligt. Einen Krieg, den Trump und Netanjahu selbstherrlich begonnen haben, ohne eindeutige Ziele zu benennen und ohne einen Plan zu haben, wie sie den Konflikt wieder beenden. Unklar bleibt obendrein, wie sie mit ihrem Vorgehen für mehr Stabilität oder gar für ein friedlicheres Miteinander in der Region sorgen wollen.
Die Europäer würden mit ein paar Kriegsschiffen den USA nicht aus der brenzligen Lage helfen, in die sie der beratungsresistente Egomane Trump geführt hat und von der hauptsächlich der russische Autokrat Wladimir Putin profitiert. Die gestiegenen Ölpreise füllen dessen leere Kriegskassen, die von den USA verschossene Munition könnte bald der Ukraine in ihrem Kampf gegen den russischen Aggressor fehlen.
Die Europäer haben zudem aus den Konflikten mit Trump etwa über Zölle oder über Grönland gelernt, dass sie dem Narzissten im Weißen Haus weder mit Argumenten noch mit Schmeicheleien beikommen können. Einhalt kann ihm nur geboten werden, indem man ihm mit Stärke entgegentritt. Die Europäer beschädigen auch nicht die NATO, denn die ist ein Verteidigungsbündnis. Angegriffen wurde kein Mitgliedstaat. Trump hingegen hat mit seiner Drohung das Vertrauen in die NATO beschädigt.
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