Donald Trump’s incompetence is driving more nations in the Middle East to forge their own paths, separate from the United States.
The ceasefire between the U.S. and Iran is back in place, but how things are going to proceed between the two parties at war is anything but clear. And that is not expected to change significantly in the next weeks or months either. That is, unless President Donald Trump calls for a retreat and leaves the situation in the Gulf region in its current state, because he will not attain the goals that he is pursuing with his armed conflict against the Islamic Republic. That is, unless he goes “all in,” as they like to say, and deploys the full firepower of the United States. But he can’t and won’t do either. Even if Trump has already refuted such statements in the past. Accordingly, it is likely that the current status quo — further skirmishes, attempts at negotiation, mutual threats — will persist indefinitely, with some deviations.
The American blockade, which is costing the already economically weak country $436 million (377 million euros) per day, and the sanctions, could provide an exit for the U.S. president, the Wall Street Journal speculated recently. In saying so, the newspaper also expects Trump to exercise patience. Preposterousness seems to be spreading more widely on the other side of the Atlantic.
What is happening instead is that the entire Middle East is getting away from Trump while he looks on helplessly. The debacle that the White House dealt itself with the Iran war has already yielded initial reactions. Last week, in symbol-laden Mecca, Turkey, Saudi Arabia and Pakistan presented a new defensive alliance that, like the NATO treaty, is based on a common defense clause. In other words, an attack against an ally is viewed as an attack on all. Saudi Arabia especially seems to no longer consider the United States a reliable partner. NATO ally Turkey, too, is relying on new partners outside the transatlantic alliance.
Turkish President Recep Tayyip Erdoğan may have emphasized that the alliance is not directed against anyone, including Iran. But the mullahs in Tehran, who, with Trump’s help, were able to confirm their status as a regional power, are likely to have one more argument for pushing forward with the construction of an atomic bomb. Particularly considering that nuclear power Pakistan is part of the three-way Sunni alliance, which Egypt could also join.
Israel, as well, turned down Trump’s peace plan for Gaza, meaning that progress toward ending that conflict, too, has been further postponed. At least until the Israeli elections on Oct. 27. Not only the differences of opinion about how to proceed in the Gaza Strip — should the Israeli military withdraw, or should Hamas be disarmed first? — but also what Israel head of state Benjamin Netanyahu sees as Trump’s indecisive actions against mortal enemy Iran have driven the two apart.
Taken together, the already complicated region has just acquired more vagaries and complexity as a result, above all, of Trump’s political incompetence. In the end, the U.S. will probably have made the entire Middle East even more unstable than it already was.
Trump entgleitet der Nahe Osten: Keine Lösungen für Konflikte in der Region in Sicht
Donald Trumps Unvermögen führt dazu, dass immer mehr Staaten im Nahen Osten abseits der USA ihre eigenen Wege gehen.
Die Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran hält derzeit wieder, doch wie es zwischen den beiden Kriegsparteien weitergehen soll, ist alles andere als klar. Und daran dürfte sich auch in den nächsten Wochen und Monaten nichts Wesentliches ändern. Es sei denn, US-Präsident Donald Trump bläst zum Rückzug und belässt die Situation in der Golfregion im gegenwärtigen Zustand. Denn die Ziele, die er mit seinem Waffengang gegen die Islamische Republik verfolgt, wird er nicht erreichen. Es sei denn, er geht „all in“, wie es so schön heißt, und setzt die geballte Feuerkraft der Vereinigten Staaten ein. Doch beides kann und wird er nicht tun. Auch wenn Trump in der Vergangenheit solche Aussagen bereits widerlegt hat. Demnach dürfte der momentane Status quo – neuerliche Scharmützel, Verhandlungsversuche, gegenseitige Drohungen –, vielleicht mit einigen Abweichungen, auf unbestimmte Zeit anhalten.
Die US-Blockade, die das wirtschaftlich ohnehin geschwächte Land täglich 377 Millionen Euro kostet, und die Sanktionen könnten für den US-Präsidenten zu einem Ausweg führen, spekulierte dieser Tage das Wall Street Journal. Dabei erwartet die Zeitung auch noch, dass sich Trump in Geduld übt. Die Realitätsferne scheint sich demnach jenseits des Atlantiks breitflächiger Bahn zu brechen.
Was vielmehr geschieht, ist, dass Donald Trump zusehends der gesamte Nahe und Mittlere Osten entgleitet. Denn das Debakel, das sich das Weiße Haus mit dem Iran-Krieg eingehandelt hat, zeitigt bereits erste Reaktionen. So stellten vergangene Woche die Türkei, Saudi-Arabien und Pakistan im symbolträchtigen Mekka ein neues Verteidigungsbündnis vor, das ähnlich dem NATO-Vertrag auf einer Beistandsklausel basiert. Das heißt: Ein Angriff auf einen Bündnispartner wird als Angriff auf alle angesehen. Insbesondere Saudi-Arabien scheint in den Vereinigten Staaten keinen verlässlichen Partner mehr zu erkennen. Und auch der NATO Verbündete Türkei setzt außerhalb des transatlantischen Bündnisses auf neue Partner.
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan beteuerte zwar, dass sich die Allianz gegen niemanden richte, auch nicht gegen den Iran. Dennoch dürften die Mullahs in Teheran, die mit Trumps Hilfe ihren Status als Regionalmacht in den letzten Monaten festigen konnten, nun ein Argument mehr haben, den Bau einer Atombombe voranzutreiben. Insbesondere da dem sunnitischen Dreierbündnis, dem sich möglicherweise Ägypten anschließen könnte, die Nuklearmacht Pakistan angehört.
Israel wiederum hat Trumps Friedensplan für den Gazastreifen abgelehnt, sodass auch hier ein Weiterkommen hin zu einer Beilegung des Konflikts weiter aufgeschoben ist. Zumindest bis zu den Wahlen in Israel am 27. Oktober. Es sind nicht nur die Meinungsverschiedenheiten über das Vorgehen im Gazastreifen – sollte sich zuerst das israelische Militär zurückziehen oder vorher die Hamas entwaffnet werden? –, sondern das nach Ansicht des israelischen Regierungschefs Benjamin Netanjahu unentschlossene Vorgehen Trumps gegen den iranischen Erzfeind, das die beiden entzweit hat.
Damit hat die ohnehin komplizierte Region an Unwägbarkeiten und Komplexität zugenommen, was vor allem auch ein Resultat von Donald Trumps politischer Inkompetenz ist. Am Ende dürften die USA den gesamten Nahen und Mittleren Osten noch instabiler gemacht haben, als er es ohnehin schon war.
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[A] weak yen and rising interest rates have continued even further, with the primary cause being the increase in crude oil prices due to U.S. attacks on Iran.