The Israeli newspaper Ha’aretz reported that the Israeli Prime Minister asked the United States and several European countries in classified diplomatic messages to support Egyptian President Mubarak’s Egyptian government.
The newspaper quoted several Israeli politicians as saying it would be in the best interests of the West, as well as the entire Middle East region, to maintain the stability of the Egyptian regime. In a document published last weekend, they said that any public criticism of President Hosni Mubarak must be stopped.
The Ha’aretz article quoted a high-ranking Israeli official who said that the Americans and Europeans were concerned more about public opinion than their own best interests, adding that even if they expressed criticism of Mubarak they had to let their allies know they would not be abandoned. Jordan and Saudi Arabia see an inclination in the West to just let Mubarak fall, but warn that doing so would have serious repercussions.
The newspaper also said that the Israeli foreign ministry sent notices to about a dozen of its embassies in the United States, Canada, China and several European countries, advising their diplomats to continuously impress the “relevance of Egyptian stability” on their local contacts.
When asked about this, a spokesperson for Prime Minister Netanyahu would neither confirm nor deny the information. The Israeli Foreign Ministry was not available for comment.
The Israeli government has thus far made no comment on the wave of protest in Egypt. Netanyahu has called on his ministers to refrain from making public comments on the situation.
On Sunday, Netanyahu himself said he intends to maintain peace between Israel and Egypt. "The peace between Israel and Egypt has lasted for more than three decades, and our objective is to ensure that these relations will continue to exist," Netanyahu told his cabinet, adding, "We are following with vigilance the events in Egypt and in our region ... at this time we must show responsibility and restraint and maximum consideration."
Israeli President Shimon Peres also warned that the Egyptian government was in danger of being taken over by radical Islamists. Speaking on an Israeli military broadcast, Peres said that control by religious fanatics would be no better than the lack of democracy under President Hosni Mubarak.
"We have always had and will have great respect for President Mubarak," Peres said in his first public comment on the Egyptian unrest. "Not everything he did was right, but he did do one thing for which all of us are thankful. He was the peacekeeper of the Middle East."
In 1979, Egypt became the first Arab country to sign a peace treaty with Israel.
Mubarak has often stepped in as a mediator in the Middle East. Israel fears that if there is regime change in Egypt, the Muslim Brotherhood could come to power. The anti-Israeli Hamas government in Gaza is an offshoot of that organization.
Israel setzt sich für Mubarak ein
Laut einer Zeitung hat Israels Premier Netanjahu in einer Geheimbotschaft die USA und Europa aufgefordert, Ägyptens Präsident Mubarak im Interesse des Westen zu stützen.
Israel hat die USA und mehrere europäische Länder einem Bericht der israelischen Tageszeitung Ha'aretz zufolge in einer geheimen Mitteilung zur Unterstützung der ägyptischen Regierung von Präsident Mubarak aufgefordert.
Es sei "im Interesse des Westens" und des "gesamten Nahen Ostens, die Stabilität des ägyptischen Regimes aufrechtzuerhalten", zitierte die israelische Tageszeitung aus der Mitteilung. Ha'aretz berief sich dabei auf israelische Regierungsvertreter. "Jegliche öffentliche Kritik an Präsident Hosni Mubarak muss gebremst werden", hieß es demnach in dem Schreiben, das Ende vergangener Woche übermittelt worden sein soll.
"Die Amerikaner und die Europäer lassen sich von der öffentlichen Meinung mitreißen und berücksichtigen ihre wahren Interessen nicht" zitiert Ha'aretz einen hochrangigen israelischen Beamten. "Selbst wenn die Amerikaner und Europäer Mubarak kritisch gegenüberstehen, müssen sie ihre Verbündeten spüren lassen, dass sie nicht alleine sind. Jordanien und Saudi Arabien sehen die Reaktionen im Westen, wie alle Mubarak fallenlassen, und das wird sehr ernsthafte Auswirkungen haben."
Ha'aretz zufolge schickte das israelische Außenministerium entsprechende Anweisungen auch an rund ein Dutzend seiner Botschaften in den USA, Kanada, China und mehreren europäischen Ländern. Die dortigen Diplomaten sollen demnach gegenüber ihren Gesprächspartnern stets auf die "Relevanz der Stabilität Ägyptens" hinweisen.
Ein Sprecher des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu wollte die Informationen auf Anfrage weder bestätigen noch dementieren. Das Außenministerium war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.
Israel hat sich mit Reaktionen auf die Welle der Gewalt und die regierungskritischen Proteste in Ägypten bislang zurückgehalten. Netanjahu forderte von seinen Ministern, von öffentlichen Äußerungen abzusehen.
Er selbst sagte am Sonntag, Israel sei daran gelegen, den Frieden mit Ägypten zu erhalten: "Der Friede zwischen Israel und Ägypten hat mehr als drei Jahrzehnte gehalten und unser Ziel ist es, dass diese Verbindung weiter Bestand haben wird," sagte Netanjahu seinem Kabinett. "Wir betrachten die Vorgänge in Ägypten und der Region sehr genau und bemühen uns, Sicherheit und Stabilität zu bewahren."
Auch der israelische Staatspräsident Schimon Peres hat davor gewarnt, in Ägypten könnten radikale Islamisten die Regierung übernehmen. Peres sagte nach Angaben des israelischen Armeesenders, die Herrschaft religiöser Fanatiker wäre nicht besser als ein Mangel an Demokratie unter dem ägyptischen Präsidenten Hosni Mubarak.
"Wir hatten und haben immer noch großen Respekt für Präsident Mubarak", sagte Peres in seiner ersten öffentlichen Stellungnahme zu den Unruhen in Ägypten. "Wir sagen nicht, dass alles, was er getan hat, richtig ist, aber er hat eine Sache getan, für die wir ihm dankbar sind: Er hat den Frieden im Nahen Osten bewahrt", sagte der Präsident bei einem Empfang für neue Botschafter in seiner Residenz in Jerusalem.
Ägypten hatte 1979 als erstes arabisches Land überhaupt einen Friedensvertrag mit Israel geschlossen.
Mubarak ist außerdem in der Vergangenheit immer wieder als Vermittler in Nahost aufgetreten. Israel fürchtet, dass im Falle eines Regimewechsels in Ägypten die Muslimbrüder an die Macht kommen könnten. Aus dieser Organisation ist die mit Israel verfeindete, im Gazastreifen herrschende Hamas hervorgegangen.
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Trump, grandson of a German immigrant, is particularly peeved at an independent South Africa, which was the worst example of a Western supremacist-cum-colonial mindset.
While European leaders want to preserve the American security umbrella without subscribing to Trump’s ideological project, he demands that they adhere to a MAGA-fied global order yet offers little in return.