The Russian president can simply silence unfavorable media. In America, the hurdles for doing that are higher. The current threats from the White House, however, are having an effect far beyond the U.S.
Donald Trump is showing astonishing acquiescence toward Russian ruler Vladimir Putin, despite reports that Russia is helping Iran with target coordinates in attacks on American troops. Maybe Russia is doing it, or maybe not, and, anyway, the U.S. is also giving Ukraine information, Trump said in an interview this weekend.
The U.S. president is less lenient when it comes to American media that are reporting that the Iran war is not going the way he had probably imagined it would.
Is Trump Jealous of Putin?
He accuses them of hurting the U.S. and berates them as being “truly sick.” In response, the chairman whom Trump appointed to the Federal Communications Commission is threatening to withdraw the licenses of outlets which are critical. Does Trump secretly envy Putin for his ability to make good on such threats?
Unlike in Russia, the president’s chances of silencing critics are slim in the U.S. The legal means for prosecuting large outlets are weak, and the hurdles are high.
But the threats reveal intentions that could be dangerous for freedom of the press in the U.S. over the long term. And they have already had effects that reach well beyond the U.S. Authoritarian rulers across the world who, until now, have reined in persecuting journalists because of America’s commitment to a free press no longer have to do so.
Beneidet Trump Putin insgeheim?
Der russische Präsident kann unliebsame Medien einfach mundtot machen. In Amerika sind die Hürden dafür höher. Die aktuellen Drohungen aus dem Weißen Haus aber haben Wirkungen weit über die USA hinaus.
Donald Trump zeigt trotz der Berichte, Russland helfe Iran mit Zielkoordinaten bei Angriffen auf amerikanische Truppen, eine erstaunliche Nachsicht gegenüber dem russischen Machthaber Wladimir Putin: Vielleicht mache Russland das, vielleicht auch nicht, und außerdem versorgten ja auch die USA die Ukraine mit Daten, sagte Trump am Wochenende in einem Interview.
Weniger milde ist der amerikanische Präsident gegenüber den amerikanischen Medien, die darüber berichten, dass der Irankrieg nicht so läuft, wie er sich das wohl vorgestellt hat.
Ist Trump neidisch auf Putin?
Er wirft ihnen vor, den USA zu schaden, und beschimpft sie als „wirklich krank“. Der von ihm eingesetzte Chef der Medienaufsicht droht kritischen Sendern daraufhin mit dem Entzug ihrer Lizenzen. Beneidet Trump Putin insgeheim um dessen Möglichkeiten, solche Drohungen wahr zu machen?
Anders als in Russland sind in den USA die Chancen des Präsidenten gering, Kritiker mundtot zu machen. Die rechtliche Handhabe für ein Vorgehen gegen große Sender ist schwach, die Hürden dafür sind hoch.
Aber die Drohungen offenbaren Absichten, die für die Medienfreiheit in den USA auf Dauer gefährlich werden können. Und sie haben schon jetzt Wirkungen, die weit über Amerika hinausreichen: Autoritäre Herrscher in aller Welt, die sich bisher wegen des amerikanischen Einsatzes für freie Medien bei der Verfolgung von Journalisten Zügel angelegt haben, müssen das nicht mehr tun.
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